KI und Digitales
Soziale Organisationen brauchen Mut, ausgetretene Wege zu verlassen und Neues zu wagen.
Innovationsentwicklung bedeutet für uns, vertretbare Risiken einzugehen, Ideen früh zu testen und Schritt für Schritt zu lernen. Wir unterstützen euch dabei, Innovationskraft in eurer Organisation zu verankern – mit Klarheit, Freude und Wirkung im Blick.

Uns vertrauen:

Unsere KI Moves
Neue Lösungen entstehen nicht am Schreibtisch, sondern im Tun.
Soziale Innovation braucht Mut, Energie und den Willen, Bestehendes zu hinterfragen.
Unsere Arbeit zu KI und Digitalem greift Themen auf wie
- Digitale Strategie und Kultur
- Kompetenzen, Rollen und Leitlinien zu KI
- Use‑Cases, Prototyping und Testing
- Daten, Datenschutz und Verantwortung
- Prozess- und Toolintegration im Alltag
- Wirkung, Evaluation und Skalierung
- Beteiligung, Kommunikation und Lernkultur
Ganz nach Bedarf
Wir inspirieren, fordern heraus und stärken euch mit einem breiten Methoden-Set – von Design Thinking über Theory of Change bis Lean Startup. Alles wird individuell auf eure Organisation zugeschnitten.
- Beratung und Prozessbegleitung
- Orientierung
- Workshops und Trainings
- Pilotierungen
- Moderation von Lern‑ und Feedbackprozessen
- Use‑Case‑Scouting

+30 Jahre Erfahrung
Wir kennen die Realitäten sozialer Organisationen, ihre Logiken, Spannungsfelder und Kulturen. Wir sprechen eure Sprache und verbinden fachliche Expertise mit echtem Verständnis. Unser Ansatz ist praxisnah, wertschätzend und auf Augenhöhe.
Ein starkes Netzwerk
Wir bauen auf soziale Träger, Verbände, Kommunen, Hochschulen und Tech‑Partner. Von ihnen lernen wir – und vernetzen euch dort, wo es euch wirklich hilft.
Unverbindliche Konzeption
Keine Organisation ist wie die andere. Deshalb starten wir mit einem kostenfreien Gespräch, in dem wir gemeinsam analysieren, was ihr wirklich braucht. Daraus entsteht ein Konzept, das zu eurer Struktur, euren Menschen und euren Zielen passt.
Wir freuen uns euch kennenzulernen!
Angebotene Formate
Eine Auswahl unserer KI-Formate, die sich in der Praxis bewährt haben.
Angelehnt an diese Beispiele entwickeln wir gemeinsam mit euch individuelle Konzepte – passgenau für eure Organisation, euren Innovationsgrad und eure Themen. Neben diesen Angeboten haben wir viele weitere Ansätze, die wir bei Bedarf einbringen.

Einführung zu KI für soziale Organisationen
KI in sozialen Organisationen ohne Technik-Jargon: In 1–2 Tagen schaffen wir einen gemeinsamen Wissensstand zu technische Grundverständnis, ethischen Fragen, Datenschutz, Veränderungen in der Arbeitswelt & Potentialen für eure Organisation. Ihr probiert KI-Tools praktisch aus und reflektiert gemeinsam, wie KI in eurer Arbeit wirkt.

Promptathons und Hackathons
KI verstehen durch Machen. In unserem individuellen Promptathon oder Hackathon Formaten entwickelt ihr gemeinsam echte Use Cases für eure Organisation – intensiv betreut, vor Ort und mit Expert:innen aus unserem Netzwerk. So bauen eure Mitarbeitenden echtes Wissen das sie in ihre Teams tragen können.

Begleitung bei der Implementierung eigener KI-Strategien
KI erfolgreich einführen heißt, Veränderung mit Menschen zu gestalten. Als langfristige Partner helfen wir euch, die richtigen Stellschrauben zu finden, Widerstände zu verstehen und KI wirkungsvoll in eure Organisation zu bringen. Mit allem was ihr braucht: Beratung, Coaching, Workshops und einem breiten Netzwerk.

AI Impact Days Programme
Austausch, der bewegt. Bei den AI Impact Days bringen wir Führungskräfte, Innovator:innen und Expert:innen zusammen – bundesweit, praxisnah, mit echtem Impact. Wir schaffen Raum für Vernetzung, geben Impulse zum Thema KI im sozialen Sektor und machen es sichtbar. Ihr könnt teilnehmen, mitgestalten oder mit uns ein eigenes Format entwickeln. Interessiert? Wir freuen uns auf eure Ideen!

KI‑Sprechstunde
Wir bieten eine regelmäßige KI‑Sprechstunde für eure Teams: Wir klären Fragen, prüfen Tools, lösen akute Probleme und achten auf Datenschutz und Verantwortung. Wir dokumentieren Entscheidungen, halten Leitlinien aktuell und übersetzen Learnings in konkrete nächste Schritte.

Individuelles Format
Jede Organisation ist anders. Gemeinsam mit euch entwickeln wir ein passendes Konzept – klar im Ziel, flexibel im Prozess und wirksam in der Umsetzung.
Ob Impulstag, längere Begleitung oder spezifische Herausforderung: Wir gestalten das Format, das zu euch passt.
Warum mit Guter Move?

Wir verstehen den sozialen Sektor

Mit Haltung und Herz

Erfahrung und Netzwerk

Individuell und praxisnah

Motivation und Wirkung
Referenzen
Wir sind stolz mit solch inspirierenden Organisationen und Menschen zusammenarbeiten zu dürfen. Entdeckt unsere Best Practice Aufträge:
Lass uns in Kontakt kommen!
Ihr seid auf der Suche nach passender Unterstützung, unsere Formate sprechen euch an – oder ihr wollt einfach mal unverbindlich schauen, ob es passt? Schreibt uns kurz euer Anliegen, wir melden uns zeitnah und finden den richtigen Einstieg.

Lasst uns persönlich sprechen!
Wir freuen uns über jede Austauschmöglichkeit, Synergie und Zusammenarbeit. Lass uns dochmal unverbindlich auf ein digitales Kaffee verabreden.
Benjamin Klein
Trainer & Coach
Tel: +491761 – 611 35 55
Fragen & Antworten zu unseren KI und Digitalen Leistungen
Künstliche Intelligenz (KI) ist eine Technologie, die Computersysteme befähigt, Aufgaben zu übernehmen, die normalerweise menschliche Intelligenz erfordern – wie Lernen, Problemlösen oder Entscheidungsfindung. Soziale Träger, Wohlfahrtsorganisationen, NGOs und Sozialunternehmen benötigen eine indivisuell zugeschnittene und nachhaltig funktionierende KI-Strategie.
Für Sozialorganisationen ist KI relevant, weil sie:
- Verwaltungsaufgaben automatisiert: Dokumentation, Protokolle, Berichte werden schneller erstellt – mehr Zeit für Klientinnen und Klienten
- Ressourcen spart: Durch Automatisierung sinken Kosten, ohne dass Qualität leidet
- Bedarfe früher erkennt: KI analysiert Daten, um Risiken oder Chancen frühzeitig zu identifizieren (z.B. Kindeswohlgefährdung, Bedarfsplanung)
- Beratung zugänglicher macht: Chatbots bieten 24/7 erste Unterstützung, bevor ein Mensch hinzukommt
- Wirkung erhöht: Mit KI können Organisationen mehr Menschen erreichen und bessere Ergebnisse erzielen
- Zukunftsfähig macht: Die EU verpflichtet mit dem AI Act alle Organisationen (auch Wohlfahrtsverbände) zu verantwortungsvollem KI-Einsatz
Konkrete Beispiele: Ein Wohlfahrtsverband nutzt KI, um Beratungsanfragen automatisch zu kategorisieren und an die richtige Stelle zu leiten. Eine NGO spart mit KI-gestützter Dokumentation 10 Stunden pro Woche ein.
Verwaltung & HR: • Automatisierte Dokumentation von Beratungsgesprächen (Zeitersparnis: 30–50%) • KI-gestützte Vorscreening von Bewerbungen und Personalentwicklung • Automatisierung von Protokollen, Berichten und Rechnungen • Intelligente Terminplanung und Ressourcenallokation
Beratung & Unterstützung:
- Chatbots für erste Anfragen: 24/7 verfügbar, reduziert Anfragevolumen um 20–40%
- Datenanalyse zur Risikoerkennung: Früherkennung von Kindeswohlgefährdung oder Bedarfen
- Personalisierte Informationen: KI empfiehlt passgenaue Hilfsangebote basierend auf Kundenprofil
- Unterstützung bei Dokumentation: Automatische Zusammenfassung von Gesprächsnotizen
Strategieentwicklung & Innovation:
- KI-gestützte Ideenfindung: ChatGPT und ähnliche Tools als Brainstorming-Partner
- Szenarioplanung: KI modelliert mögliche Zukunftsszenarien (z.B. Bedarfsentwicklung 2030)
- Wettbewerbsanalyse: KI analysiert Trends im Sozialsektor und identifiziert Chancen
Kommunikation & Fundraising:
- Automatische Texterstellung für Newsletter, Social Media, Website
- Personalisierte Spendenansprachen (KI analysiert Spendverhalten)
- Grafik- und Video-Generierung für Kampagnen
- Übersetzungen für mehrsprachige Zielgruppen
Häufigste Einsätze: Nach Erfahrungen aus dem Paritätischen Wohlfahrtsverband und der KI-Pilot-Werkstatt sind Dokumentationsautomatisierung, Chatbots und Ideenfindung die TOP 3 für Sozialorganisationen.
Der EU AI Act ist eine EU-Verordnung, die ab 2025 Pflichten für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen und Organisationen – auch Wohlfahrtsverbände und NGOs – festlegt.
Was regelt der EU AI Act:
- Risikoklassifizierung: KI-Systeme werden nach Risiko eingeordnet (niedrig, mittel, hoch)
- Dokumentationspflicht: Organisationen müssen dokumentieren, wie und warum sie KI einsetzen
- Transparenzanforderungen: Nutzer:innen müssen wissen, wenn sie mit KI interagieren
- Datenschutz & Ethik: Klare Regeln zu Bias, Diskriminierung und Datenschutz
- Haftung: Organisationen tragen Verantwortung für KI-Entscheidungen
Warum betrifft das Wohlfahrtsverbände und NGOs:
Die EU regelt nicht nur Tech-Unternehmen, sondern alle Organisationen, die KI einsetzen. Das bedeutet:
- Wenn eure NGO einen Chatbot nutzt → EU AI Act relevant
- Wenn ihr KI für Risikoeinschätzung (z.B. Kindeswohlgefährdung) nutzt → Besonders streng
- Wenn ihr KI für Personalprozesse nutzt → Dokumentation erforderlich
- Wenn ihr Spendenprognosen mit KI erstellt → Transparenz nötig
Konkrete Anforderungen ab 2025:
- KI-Manager:in oder Governance-Team ernennen (verantwortlich für KI-Einsatz)
- KI-Leitlinien entwickeln (Ethik, Datenschutz, Verantwortung)
- Risikoanalyse für jedes KI-System durchführen
- Mitarbeitende schulen (Kompetenzaufbau)
- Dokumentation führen (welche KI, warum, wie, Ergebnisse)
Faustregel: Wer jetzt anfängt, KI verantwortungsvoll einzuführen, ist 2025 compliance-ready.
Das ist eine sehr berechtigte Sorge. Viele Organisationen (Wohlfahrtsverbände, NGOs, Stiftungen) haben Berührungsängste vor KI – aus guten Gründen. Wir helfen euch, diese zu überwinden.
Unsere Strategie:
1. Verständnis vor Einsatz
- Wir erklären KI ohne Tech-Jargon – verständlich für alle Fachkräfte
- Ihr lernt, was KI kann und nicht kann (realistische Erwartungen)
- Wir zeigen echte Risiken, aber auch echte Chancen
2. Sicherer Raum für Fragen
- Workshops, in denen alle Fragen, Sorgen und Missverständnisse Platz haben
- Offene Diskussion über Ethik, Datenschutz, Arbeitsplatzveränderung
- Keine „Verkaufsveranstaltung“, sondern ehrliche Debatte
3. Hands-on Ausprobieren
- Ihr arbeitet selbst mit ChatGPT, Perplexity und anderen Tools
- Kleine, sichere Experimente im geschützten Raum
- Erste Erfolge bauen Vertrauen auf
- Wir zeigen echte Use-Cases von Diakonie, Caritas, Johanniter, AWO
- Ihr seht, wie andere Wohlfahrtsverbände KI nutzen – und was gelernt haben
- Fehler anderer sind eure Chance zu lernen
4. Konkrete Beispiele aus eurer Branche
- Wir zeigen echte Use-Cases von Diakonie, Caritas, Johanniter, AWO
- Ihr seht, wie andere Wohlfahrtsverbände KI nutzen – und was gelernt haben
- Fehler anderer sind eure Chance zu lernen
5. Klare Grenzen setzen
- Wir definieren gemeinsam, wo KI passt und wo nicht
- Beispiel: Chatbots für erste Anfragen JA, aber KI für finale Hilfeplangespräche NEIN
- Eure Werte und Ethik stehen immer an erster Stelle
Typische Ergebnisse nach einem Workshop:
- Teilnehmer:innen verstehen KI besser
- Konkrete Ideen für eigene Projekte entstehen
- Ängste werden durch Wissen ersetzt
- Erste Pilotprojekte können starten
Beispiel aus der Praxis: Ein großer Wohlfahrtsverband führte mit uns einen 2-Tage-Workshop durch. Danach hatten die Führungskräfte konkrete Ideen für KI-Einsatz in Verwaltung, Beratung und Personalentwicklung – und vor allem: Vertrauen in die Technologie.
Eine gute KI-Implementierung ist kein Sprint, sondern ein strukturierter Prozess. Hier ist ein realistischer Zeitrahmen:
Unsere Strategie:
Phase 1: Einführung & Sensibilisierung (1–2 Wochen)
- Workshops für Führungskräfte und Mitarbeitende
- Grundverständnis zu KI, Chancen, Risiken
- Ergebnis: Team ist auf dem gleichen Wissensstand
Phase 2: Strategieentwicklung & Use-Case-Identifikation (2–4 Wochen)
- Gemeinsame Analyse: Wo kann KI wirklich helfen?
- Priorisierung: Welche Use-Cases zuerst?
- KI-Leitlinien entwickeln (Ethik, Datenschutz, Verantwortung, EU AI Act)
- Governance festlegen: Wer entscheidet, wer kontrolliert?
- Ergebnis: Klarer Plan, Governance-Rahmen, Roadmap
- Offene Diskussion über Ethik, Datenschutz, Arbeitsplatzveränderung
- Keine „Verkaufsveranstaltung“, sondern ehrliche Debatte
Phase 3: Pilotierung** (2–3 Monate)
- 1–2 konkrete Projekte starten und testen (z.B. Chatbot, Dokumentationsautomatisierung)
- Schulung der beteiligten Teams
- Monitoring: Funktioniert es? Sind Nutzer:innen zufrieden?
- Anpassungen basierend auf echten Daten
- Ergebnis: Erste Erfahrungen, Learnings, Erfolgsbeispiele
Phase 4: Integration & Skalierung (2–4 Monate)
- Prozesse anpassen, KI-Tools in Regelabläufe integrieren
- Weitere Teams schulen
- Dokumentation und Leitlinien aktualisieren
- Evaluation: Was hat geklappt? Was nicht?
- Ergebnis: KI ist nachhaltig in der Organisation verankert
Gesamtdauer: 3–6 Monate für eine gute, nachhaltige Implementierung (nicht schneller, sonst scheitert es!)
Wichtig: Schnelle Implementierung führt zu Fehlern, Widerstände und Scheitern. Besser: strukturiert, mit Menschen, mit Geduld.
Datenschutz ist die größte Sorge vieler Sozialorganisationen bei KI – zu Recht. Hier sind die wichtigsten Risiken und wie ihr sie minimiert:
Hauptrisiken:
1. Datenmissbrauch
- Risiko: Sensible Daten (Klientinnen-Daten, Gesundheitsdaten) landen bei KI-Anbietern
- Beispiel: Ihr nutzt ChatGPT und gebt Klientinnen-Daten ein → OpenAI speichert das
- Lösung: Nur KI-Tools mit EU-Datenschutz nutzen (z.B. lokale Lösungen, DSGVO-konforme Anbieter)
2. Unbefugte Weitergabe
- Risiko: Drittanbieter (z.B. OpenAI, Google) nutzen eure Daten für Training ihrer Modelle
- Lösung: Verträge mit Datenschutz-Klauseln, Enterprise-Versionen nutzen (nicht kostenlos!)
3. Bias und Diskriminierung
- Risiko: KI-Systeme können vorurteilsbehaftet sein (z.B. Risikoeinschätzung diskriminiert Migranten)
- Lösung: Regelmäßige Bias-Tests, diverse Trainings-Daten, Menschliche Kontrolle
4. Transparenz-Verlust
- Risiko: Ihr versteht nicht, wie die KI eine Entscheidung getroffen hat
- Lösung: Explainable AI nutzen, Entscheidungen dokumentieren, Menschen im Loop halten
Konkrete Schutzmaßnahmen:
- Datenschutz-Audit durchführen (vor KI-Einsatz)
- Nur DSGVO-konforme KI-Tools nutzen
- Datenschutz-Vereinbarungen mit Anbietern abschließen
- Mitarbeitende schulen (Datenschutzbewusstsein)
- Leitlinien schreiben (wann darf KI verwendet werden, wann nicht)
- Regelmäßige Kontrollen durchführen
- Klientinnen informieren, wenn KI eingesetzt wird
EU AI Act Anforderung: Ab 2025 müssen Organisationen dokumentieren, dass sie Datenschutz ernst nehmen. Wer das jetzt macht, ist ready.
Mitarbeitende sind der Schlüssel. Ohne gute Schulung scheitert KI. Hier ist ein Ansatz, der funktioniert:
KI Schulungen für soziale Träger:
Level 1: Grundlagen (für alle)
- Was ist KI? Wie funktioniert es?
- Chancen und Risiken
- Ethische Fragen
- Format: 1-Tages-Workshop
- Ziel: Alle verstehen KI auf gleichem Level
Level 2: Praktisch (für KI-Nutzer)
- Konkrete Tools ausprobieren (ChatGPT, Chatbots, etc.)
- Prompting lernen (wie stelle ich gute Fragen an KI?)
- Use-Cases aus eurer Arbeit testen
- Format: 2–3 Tages-Workshop + Follow-up
- Ziel: Mitarbeitende können KI produktiv nutzen
Level 3: Tiefgang (für KI-Manager:innen, Führungskräfte)
- KI-Strategie entwickeln
- Governance, Ethik, Datenschutz
- Projektmanagement für KI-Projekte
- EU AI Act Compliance
- Format: Kurzausbildung (3 Module à 2–3 Tage)
- Ziel: Führungskräfte können KI-Projekte leiten
Wichtige Erfolgsfaktoren:
- Früh anfangen: Schulung VOR KI-Einsatz, nicht danach
- Hands-on: Nicht nur Theorie, sondern selbst ausprobieren
- Kontinuierlich: KI entwickelt sich schnell – regelmäßige Updates
- Kultur: KI-Kultur aufbauen (Fehler sind okay, Lernen ist wichtig)
- Ressourcen: Zeit und Budget für Schulung einplanen
- Partizipation: Mitarbeitende einbeziehen, nicht über sie hinweg entscheiden
Unsere Kurzausbildung: Wir bieten speziell für Sozialorganisationen die „Kurzausbildung Innovationsgestalter:in mit KI“ – hybrid, 3 Module, mit echten Use-Cases aus der Sozialwirtschaft.
Das ist eine der wichtigsten Fragen. Viele populäre Tools (ChatGPT kostenlos, Google Bard) sind für Sozialorganisationen nicht geeignet. Hier sind sichere Alternativen:
KI Schulungen für soziale Träger:
Text-Generierung (statt ChatGPT kostenlos):
- ChatGPT Enterprise – DSGVO-konform – ab 30 €/Nutzer/Monat – Sehr gut
- Perplexity Pro – EU-freundlich – ab 20 €/Monat – Gut
- Local LLMs (Ollama) – Lokal, maximal sicher – Kostenlos – Sehr gut (tech-affin)
- Claude (Anthropic) – DSGVO-konform – ab 20 €/Monat – Sehr gut
- Aleph Alpha (deutsch) – 100% in Deutschland – Auf Anfrage – Sehr gut
Chatbots (für Kundenkommunikation):
- Tidio – DSGVO-konform – ab 25 €/Monat – Gut
- Intercom – DSGVO-konform – ab 50 €/Monat – Gut
- Rasa (Open Source) – Lokal, maximal sicher – Kostenlos – Sehr gut (tech-affin)
- Zendesk – DSGVO-konform – ab 49 €/Monat – Gut
Dokumentationsautomatisierung:
- Descript – DSGVO-konform – ab 24 €/Monat – Gut
- Fireflies.ai – DSGVO-konform – ab 10 €/Monat – Gut
- Otter.ai – DSGVO-konform – ab 9 €/Monat – Gut
Wichtige Fragen vor Tool-Wahl:
Unsere Empfehlung: Startet mit ChatGPT Enterprise oder Claude für Text-Generierung, Tidio für Chatbots, und macht einen Datenschutz-Audit bevor ihr etwas in Produktion nehmt.
- Wo sind die Server? (EU bevorzugt)
- Gibt es einen Data Processing Agreement (DPA)?
- Werden Daten für Training genutzt?
- Wie lange werden Daten gespeichert?
- Kann ich Daten löschen?
KI-Leitlinien sind ab 2025 (EU AI Act) Pflicht. Aber auch ethisch: Ihr solltet klare Regeln haben, bevor etwas schiefgeht.
Was gehört in KI-Leitlinien:
1. Ethik-Grundsätze
- Wir setzen KI nur ein, wenn es unsere Mission unterstützt
- Menschen bleiben im Loop bei wichtigen Entscheidungen
- KI ersetzt keine menschliche Beziehung
- Wir respektieren Privatsphäre und Würde
2. Datenschutz & Sicherheit
- Welche Daten dürfen KI-Systemen gegeben werden? (z.B. Klientinnen-Daten: NEIN, Verwaltungsdaten: JA)
- Welche Tools sind erlaubt? (Whitelist)
- Wie schützen wir sensible Daten?
- Wer hat Zugriff?
3. Bias & Fairness
- Wir testen KI-Systeme auf Bias (z.B. Diskriminierung)
- Regelmäßige Überprüfung: Benachteiligt die KI bestimmte Gruppen?
- Wenn ja: System anpassen oder abschalten
4. Transparenz
- Mitarbeitende wissen, wo KI eingesetzt wird
- Klientinnen werden informiert, wenn KI ihre Daten verarbeitet
- Entscheidungen werden dokumentiert
5. Verantwortung
- Wer ist KI-Manager:in? (verantwortlich für KI-Einsatz)
- Wer genehmigt neue KI-Projekte?
- Wie werden Probleme gemeldet?
- Wer trägt Verantwortung, wenn etwas schiefgeht?
6. Schulung & Kompetenz
- Alle Mitarbeitenden werden geschult
- Regelmäßige Updates zu neuen Entwicklungen
- Spezielle Schulung für KI-Nutzer
Governance-Struktur:
- KI-Manager:in (Gesamtverantwortung)
- KI-Ethik-Gremium (Genehmigung neuer Projekte)
- Fachkraft aus Kernarbeit
- Datenschutz-Beauftragte:r
- IT-Sicherheit
- Führungskraft
- KI-Nutzer:innen (Einsatz im Alltag)
Praktisches Beispiel: KI-Projekt-Genehmigung
Bevor ein neues KI-Projekt startet, müssen folgende Fragen beantwortet werden:
- Was ist das Ziel? (Welches Problem lösen wir?)
- Welche Daten brauchen wir? (Sensibel oder nicht?)
- Welche KI-Tools nutzen wir? (DSGVO-konform?)
- Wie testen wir auf Bias? (Welche Gruppen könnten benachteiligt werden?)
- Wie informieren wir Betroffene? (Transparenz)
- Wer trägt Verantwortung? (Haftung)
- Wie evaluieren wir? (Funktioniert es? Ist es ethisch?)
Nur wenn alle Fragen beantwortet sind → Projekt genehmigt.
Viele KI-Projekte scheitern, weil niemand misst, ob sie funktionieren. Hier ist ein Framework:
Messbare Indikatoren:
Effizienz (Zeit & Kosten):
- Zeitersparnis pro Mitarbeitende: Wie viele Stunden spart KI?
- Kostenreduktion: Wie viel Geld sparen wir?
- Fehlerrate: Macht die KI weniger Fehler als Menschen?
- Beispiel: Dokumentationsautomatisierung spart 40 Stunden/Woche → 2.000 €/Monat
Qualität (Nutzer:innen-Zufriedenheit):
- Zufriedenheit mit KI-System: Feedback von Nutzer:innen
- Akzeptanz: Nutzen Mitarbeitende die KI freiwillig?
- Fehlerquote: Wie oft muss ein Mensch die KI-Ergebnisse korrigieren?
- Beispiel: Chatbot beantwortet 70% der Fragen korrekt → Nur 30% brauchen menschliche Hilfe
Wirkung (Impact):
- Erreichbarkeit: Können mehr Menschen beraten werden?
- Bedarfserkennung: Werden Risiken früher erkannt?
- Inklusion: Werden unterversorgte Gruppen besser erreicht?
- Beispiel: Chatbot erreicht 500 Anfragen/Monat, die vorher nicht beantwortet wurden
Ethik & Sicherheit:
- Bias: Werden bestimmte Gruppen benachteiligt?
- Datenschutz: Gab es Datenlecks oder Missbrauch?
- Transparenz: Wissen Betroffene, dass KI eingesetzt wird?
Praktisches Evaluations-Framework:
Monatliche Checks:
- Wie viele Anfragen bearbeitet die KI?
- Wie viele Fehler macht sie?
- Wie zufrieden sind Nutzer:innen?
- Wie viel Zeit sparen wir?
Quartalsweise Tiefanalyse:
- Gibt es Bias? (Werden bestimmte Gruppen benachteiligt?)
- Hat sich die Wirkung erhöht?
- Ist das ROI positiv?
- Sollten wir skalieren oder anpassen?
Jährliche Evaluation:
- Ist das KI-Projekt noch relevant?
- Sollten wir neue KI-Systeme einführen?
- Was haben wir gelernt?
- Wie geben wir Feedback an Anbieter?
Beispiel aus der Praxis:
Ein Wohlfahrtsverband führte einen Chatbot ein. Nach 3 Monaten:
- 2.000 Anfragen/Monat beantwortet (ohne Chatbot: 0)
- Zufriedenheit: 78%
- Zeitersparnis: 30 Stunden/Woche
- Kostenersparnis: 1.500 €/Monat
- Bias-Test: Keine Benachteiligung erkannt
- Entscheidung: Skalieren auf weitere Organisationen
Es gibt verschiedene Arten von KI – nicht alles ist ChatGPT. Hier ist ein Überblick:
Hier die wichtigsten Unterschiede:
1. Generative KI (z.B. ChatGPT, Claude)
- Was: Erstellt neue Inhalte (Text, Bilder, Code)
- Wie: Trainiert auf riesigen Datenmengen, lernt Muster
- Für Sozialorganisationen: Texterstellung, Ideenfindung, Dokumentation, Chatbots
- Vorsicht: Kann halluzinieren (erfundene Fakten)
- Beispiel: „Schreib mir einen Newsletter-Text zu KI in der Sozialwirtschaft“
2. Prädiktive KI (Machine Learning)
- Was: Vorhersagen basierend auf historischen Daten
- Wie: Lernt aus Mustern in Vergangenheitsdaten
- Für Sozialorganisationen: Risikovorhersage, Bedarfsprognose, Spendverhalten
- Vorsicht: Kann Bias aus Trainingsdaten übernehmen
- Beispiel: „Welche Familien haben ein hohes Armutsrisiko in den nächsten 6 Monaten?“
3. Klassifizierende KI
- Was: Sortiert Daten in Kategorien
- Wie: Trainiert auf gelabelten Beispielen
- Für Sozialorganisationen: Automatische Ticketierung, Spam-Filterung, Dokumentenklassifizierung
- Vorteil: Sehr zuverlässig, wenn gut trainiert
- Beispiel: „Ist diese E-Mail eine Anfrage für Beratung oder nur Spam?“
4. Computer Vision (Bildverarbeitung)
- Was: Analysiert Bilder und Videos
- Wie: Erkennt Objekte, Muster, Anomalien
- Für Sozialorganisationen: Weniger relevant, aber: Dokumentenscanning, Bewegungserkennung
- Beispiel: „Erkenne Gesichtsausdrücke in Videos von Therapie-Sitzungen“
Welche KI für Sozialorganisationen:
Ein Überblick für soziale Träger, NGOs und Sozialunternehmen
- Texterstellung – Generativ – ChatGPT, Claude
- Dokumentation – Generativ – Automatische Zusammenfassung von Gesprächsnotizen
- Chatbots – Generativ – ChatGPT-basierte Chatbots
- Risikovorhersage – Prädiktiv – Kindeswohlgefährdung, Bedarfsprognose
- Ticketierung – Klassifizierend – Automatische Routing von Anfragen
- Ideenfindung – Generativ – Brainstorming mit ChatGPT
Unsere Empfehlung: Startet mit Generativer KI (ChatGPT, Claude) – das ist am einfachsten. Später könnt ihr zu Prädiktiver KI für komplexere Aufgaben übergehen.
Viele KI-Projekte scheitern. Wir haben die häufigsten Fehler analysiert – und wie ihr sie vermeidet:
Die Top 10 Fehler (und wie ihr sie vermeidet):
1. Zu schnell starten (ohne Planung)
- Fehler: „Wir kaufen einen Chatbot und implementieren ihn diese Woche“
- Richtig: Erst 2–4 Wochen Planung, dann Pilotierung
- Risiko: Scheitern, Frustration, Vertrauensverlust
2. Falsche Erwartungen
- Fehler: „KI wird unser ganzes Geschäft revolutionieren“
- Richtig: KI hilft bei konkreten Problemen (z.B. Dokumentation sparen 40 Stunden/Woche)
- Risiko: Enttäuschung, Mitarbeitende-Widerstände
3. Keine Mitarbeitenden-Beteiligung
- Fehler: „Führungskräfte entscheiden KI, Mitarbeitende sollen es nutzen“
- Richtig: Mitarbeitende von Anfang an einbeziehen, ihre Bedenken ernst nehmen
- Risiko: Boykott, Nicht-Nutzung, Scheitern
4. Datenschutz vergessen
- Fehler: „Wir nutzen ChatGPT kostenlos mit Klientinnen-Daten“
- Richtig: Erst Datenschutz-Audit, dann nur DSGVO-konforme Tools
- Risiko: Bußgelder, Vertrauensverlust, Haftung
5. Keine Evaluation
- Fehler: „Wir implementieren KI und hoffen, es funktioniert“
- Richtig: Monatliche Checks, Metriken, Anpassungen
- Risiko: Unbemerkte Fehler, Bias, Verschwendung
6. Zu ambitioniert
- Fehler: „Wir führen KI in 10 Bereichen gleichzeitig ein“
- Richtig: Ein Pilotprojekt, lernen, dann skalieren
- Risiko: Überforderung, Scheitern, Burnout
7. Keine Schulung
- Fehler: „Mitarbeitende sollen KI selbst lernen“
- Richtig: Strukturierte Schulung, Hands-on, Follow-up
- Risiko: Falsche Nutzung, schlechte Ergebnisse
8. Falsche Tools
- Fehler: „Wir nutzen das billigste KI-Tool“
- Richtig: Tool muss zu eurer Organisation passen, DSGVO-konform sein
- Risiko: Nicht-Funktionieren, Datenschutz-Probleme
9. Keine Governance
- Fehler: „Jeder nutzt KI wie er/sie will“
- Richtig: Klare Regeln, Ethik-Gremium, Genehmigungsprozess
- Risiko: Chaos, Ethik-Probleme, Compliance-Risiken
10. Zu wenig Budget
- Fehler: „Wir sparen Kosten und nehmen kostenlose Tools“
- Richtig: Realistisches Budget für Tools, Schulung, Begleitung
- Risiko: Minderwertige Ergebnisse, Scheitern
Erfolgsfaktoren (zusammengefasst):
Ein Überblick für soziale Träger, NGOs und Sozialunternehmen
- TPlanung: 2–4 Wochen vor Start
- Mitarbeitende: Von Anfang an beteiligen
- Datenschutz: Audit vor Start
- Schulung: Strukturiert, kontinuierlich
- Pilotierung: Klein anfangen, lernen, skalieren
- Evaluation: Monatliche Checks, Metriken
- Governance: Klare Regeln, Ethik-Gremium
- Geduld: 3–6 Monate für gute Implementierung
Lasst euch ganz unverbindich von unserem Team und unseren KI-Expert*innen für soziale Träger beraten: Tel: +491761 – 611 35 55
Hier ist ein konkreter Aktionsplan für die nächsten 4 Wochen:
Ein erster Startplan für eure KI Roadmap zugeschnitten aus soziale Organisationen, soziale Träger, NGOs und Sozialunternehmen.
Woche 1: Orientierung
Montag–Dienstag:
- Lest unsere Textsammlung „KI in der Sozialen Arbeit“ (Paritätischer Wohlfahrtsverband)
- Schaut euch 2–3 Erfolgsbeispiele an (z.B. Goethe-Institut, Diakonissen Speyer)
- Diskutiert im Führungskräfte-Team: Was sind unsere Top 3 Herausforderungen?
Mittwoch–Freitag:
- Macht einen kostenlosen und unverbindlichen Termin mit uns (45 Min) Tel: +491761 – 611 35 55
- Wir analysieren: Wo kann KI euch konkret helfen?
- Wir empfehlen: Welches Pilotprojekt passt zu euch?
Woche 2–3: Planung
- Bucht einen KI-Grundlagen-Workshop für Führungskräfte (1 Tag)
- Ihr lernt: KI verstehen, Chancen, Risiken, Ethik
- Ihr entscheidet: Welches Pilotprojekt starten wir?
3. Keine Mitarbeitenden-Beteiligung
- Datenschutz-Audit durchführen (mit uns oder eurem Datenschutz-Beauftragten)
- Erste Governance-Struktur aufbauen (KI-Manager:in ernennen)
- Budget für Pilotprojekt planen (10.000–20.000 €)
Woche 4: Start
- Pilotprojekt definieren (z.B. „KI-Chatbot für erste Anfragen“ oder „Dokumentationsautomatisierung“)
- Team zusammenstellen (Fachkraft, IT, Datenschutz)
- Schulung für Pilotteam durchführen (2–3 Tage)
- KI-Tool auswählen und einrichten
Monat 2–3: Pilotierung
- KI-System läuft in Pilotphase
- Monatliche Checks: Funktioniert es? Fehler? Zufriedenheit?
- Anpassungen basierend auf Feedback
- Evaluation nach 3 Monaten: War es erfolgreich?
Monat 4–6: Skalierung oder Anpassung
- Falls erfolgreich: Skalieren auf weitere Teams/Bereiche
- Falls nicht erfolgreich: Anpassungen, neuer Versuch oder anderes Projekt
- Weitere Schulung für alle Mitarbeitenden
- KI-Leitlinien finalisieren
Konkrete Nächste Schritte (JETZT):
- Termin buchen: Unverbindliches Erstgespräch mit uns (klein@socialimpact.eu, +49 176 1611 35 55)
- Team bilden: KI-Manager:in ernennen, Führungskräfte-Team einbeziehen
- Lesen: Textsammlung des Paritätischen durcharbeiten
- Diskutieren: Wo kann KI euch konkret helfen?
- Budget planen: Wie viel könnt ihr für ein Pilotprojekt investieren?
Unser Angebot für euch:
- Kostenfreies Erstgespräch (45 Min) → Wir analysieren eure Situation
- KI-Grundlagen-Workshop (1 Tag) → Führungskräfte verstehen KI
- Pilotprojekt-Begleitung (3–6 Monate) → Wir begleiten euch Schritt für Schritt
- Schulung für Mitarbeitende → Kompetenzaufbau
- Governance & Leitlinien → Ethik und Compliance
Los geht’s! Schreibt uns eine Mail oder ruft an – wir freuen uns auf euch!
Tel: +491761 – 611 35 55
Mail: gutermove@socialimpact.eu


























